Guiding Principles:
Land Tenure in Development Cooperation

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Orientierungsrahmen:
Bodenrecht und Bodenordnung

Deutsche Gesellschaft
für Technische Zusammenarbeit
Abt. 45 / Div. 45

 

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5. Neue Formen und Felder der Zusammenarbeit

5.4 Koordination internationaler Initiativen

Abstimmungen und Verpflichtungen

Die Umsetzung der Inhalte der Agenda 21 sowie die politischen Reformprozesse vor allem in den Transformationsländern bedingen eine neue Qualität der Zusammenarbeit zwischen bilateralen und multilateralen Institutionen. Koordination allein wird den Anforderungen nicht gerecht. Die Vielfalt der konzeptionellen und operativen Ansätze der verschiedenen Geber im Bereich Bodenrecht und Bodenordnung führt ohne gegenseitige Abstimmungen und konkrete Verpflichtungen in manchen Fällen zu größeren Unbestimmtheiten in den Partnerländern als zu verbesserten Strukturen.
Effiziente Koordination und partnerschaftliche Absprachen multilateraler und bilateraler Institutionen sind wesentlich, um Konsistenz, Kontinuität sowie den Übergang von isolierten Projekten zu Programmen in Partnerländern zu gewährleisten.

Prinzipien

Die folgenden Prinzipien können für den Bereich Bodenrecht und Bodenordnung in Betracht gezogen werden:
  • Runder Tisch des Partnerlandes mit Geberinstitutionen für die Konzeption, Umsetzung und Finanzierung nationaler Reformprogramme,
  • Konsensbildung über Prinzipien der "Land Policy",
  • Verpflichtung der Geber zur Unterstützung komplementärer Bereiche ,
  • Co-Finanzierungsvereinbarungen,
  • Akzeptanz des "Ownership-Prinzips" des Partnerlandes,
  • Verpflichtung zur gegenseitigen Information und Transparenz der Maßnahmen.


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