Guiding Principles:
Land Tenure in Development Cooperation

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Orientierungsrahmen:
Bodenrecht und Bodenordnung

Deutsche Gesellschaft
für Technische Zusammenarbeit
Abt. 45 / Div. 45

 

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4. Handlungsfelder und Handlungsspielräume der Entwicklungszusammenarbeit

4.5 Instrumente zur Begleitung / Umsetzung von Agrarreformen und Transformationsprozessen

4.5.5 Übergangsregelungen zur Bodenordnung im Transformationsprozess

Politische und sozioökonomische Entwicklungsprozesse führen zu Übergangssituationen und stellen eine permanente rechtspolitische Herausforderung dar. Die Privatisierung von Staatsland, die formelle und informelle Urbanisierung oder die Formalisierung von autochthonen Rechten sind Beispiele von Übergangssituationen.

Übergangsregelungen

Die herausragende Bedeutung eindeutiger Übergangsregelungen zur zügigen Umsetzung von Transformationsprozessen wird von vielen Entscheidungsträgern völlig unterschätzt. Bodenspekulation, informelle Bodenmärkte und Produktionseinbrüche mit allen sozioökonomischen Konsequenzen können ansonsten die Folge sein.
Übergangsregelungen müssen interdisziplinär konzipiert sein, d. h. die angestrebten sozialen, ökonomischen und politischen Wirkungen sind mit der Herausforderung der Machbarkeit, zügiger Umsetzung, Berücksichtigung der Interessen der Hauptbetroffenen und Rechtssicherheit in Einklang zu bringen. Übergangsregelungen stellen deshalb vor allem "machbare Konsenslösungen" dar.


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