Städtische
Bodenordnung |
Der in vielen Regionen rasch
zunehmende Prozess der Verstädterung stellt wachsende Anforderungen an die städtische
und nationale Administration. Bisher werden Siedlungsvorhaben und Projekte zur
Verbesserung der technischen Infrastruktur häufig ad hoc geplant und deren Auswirkungen
für Stadt und Umwelt nur ungenügend berücksichtigt. |
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Vielfach fehlen auch im urbanen
Raum klare Informationen über die bodenrechtliche Situation. Für einen effizienteren
Umgang mit der Resource "Land" muss daher zunächst einmal die Informationsbasis
über Verfügbarkeit und Nutzung von Boden im (rand-)städtischen Bereich geschaffen bzw.
verbessert werden. Eine wichtige Maßnahme ist hier der Aufbau von
Land-Informationssystemen als die Grundlage für eine effiziente städtische Planung und
Entwicklung. |

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Die Entwicklung im (rand-)städischen Bereich verläuft
häufig ungeplant und unkoordiniert. Vielfach werden in der Randzone Grundstücke
willkürlich geteilt und Flächen durch ungeregelte Bebauung umgewandelt. |
Guided Land
Development |
In vielen (rand-)städtischen
Bereichen versucht man mit Landnutzungs- und Siedlungskonzepten zu einer verbesserten
Nutzung des Bodens zu kommen. Ein Konzept für die sub-urbane Entwicklung ist die
"Guided Land Development" (GLD). (PAYNE, 1997:43) |
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Bei der GLD sollen die staatlichen Stellen, die notwendige
Infrastruktur in Form von Straßen, Wasserversorgung und Abwasserentsorgung
bereitzustellen, bevor die private urbane Entwicklung einsetzt. Hierdurch soll die
Landentwicklung im urbanen Raum entsprechend gelenkt werden. Die Pläne zur
Landentwicklung werden dabei in Absprache mit den Landeigentümern und den staatlichen
Stellen erstellt. |