Guiding Principles:
Land Tenure in Development Cooperation

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Orientierungsrahmen:
Bodenrecht und Bodenordnung

Deutsche Gesellschaft
für Technische Zusammenarbeit
Abt. 45 / Div. 45

 

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4. Handlungsfelder und Handlungsspielräume der Entwicklungszusammenarbeit

4.4 Instrumente zur Landentwicklung

4.4.8 Städtische Bodenordnung

Städtische Bodenordnung

Der in vielen Regionen rasch zunehmende Prozess der Verstädterung stellt wachsende Anforderungen an die städtische und nationale Administration. Bisher werden Siedlungsvorhaben und Projekte zur Verbesserung der technischen Infrastruktur häufig ad hoc geplant und deren Auswirkungen für Stadt und Umwelt nur ungenügend berücksichtigt.
Vielfach fehlen auch im urbanen Raum klare Informationen über die bodenrechtliche Situation. Für einen effizienteren Umgang mit der Resource "Land" muss daher zunächst einmal die Informationsbasis über Verfügbarkeit und Nutzung von Boden im (rand-)städtischen Bereich geschaffen bzw. verbessert werden. Eine wichtige Maßnahme ist hier der Aufbau von Land-Informationssystemen als die Grundlage für eine effiziente städtische Planung und Entwicklung.

Die Entwicklung im (rand-)städischen Bereich verläuft häufig ungeplant und unkoordiniert. Vielfach werden in der Randzone Grundstücke willkürlich geteilt und Flächen durch ungeregelte Bebauung umgewandelt.

Guided Land Development

In vielen (rand-)städtischen Bereichen versucht man mit Landnutzungs- und Siedlungskonzepten zu einer verbesserten Nutzung des Bodens zu kommen. Ein Konzept für die sub-urbane Entwicklung ist die "Guided Land Development" (GLD). (PAYNE, 1997:43)
Bei der GLD sollen die staatlichen Stellen, die notwendige Infrastruktur in Form von Straßen, Wasserversorgung und Abwasserentsorgung bereitzustellen, bevor die private urbane Entwicklung einsetzt. Hierdurch soll die Landentwicklung im urbanen Raum entsprechend gelenkt werden. Die Pläne zur Landentwicklung werden dabei in Absprache mit den Landeigentümern und den staatlichen Stellen erstellt.

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