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4. Handlungsfelder und Handlungsspielräume der
Entwicklungszusammenarbeit
4.4 Instrumente zur Landentwicklung
4.4.1 Agrarstrukturelle Entwicklungsplanung (AEP)
AEP als
Planungs- und Entscheidungsinstrument |
Die AEP ist ein Planungs- und
Entscheidungsinstrument zur ländlichen Regionalentwicklung (BML, 1996). Der
Haupteinsatzbereich liegt in der Vorbereitung oder Begleitung von Projekten zur
Ländlichen Regionalentwicklung, Flurneuordnung und Dorfentwicklung. In ländlichen
Räumen mit schnellem Strukturwandel bewährt sich die AEP als umsetzungsorientiertes
Steuerungsinstrument, mit dem ein agrarstrukturelles
Leitbild in ein Handlungsprogramm umgesetzt werden kann. Sie kommt zum Tragen, wenn agrarstrukturelle
Mängel oder Probleme im Rahmen der Entwicklung des ländlichen Raumes zu beheben
sind. |
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Inhaltliche Anforderungen an die
AEP sind vor allem:
- Orientierung für die künftige Agrarstruktur im
Planungsgebiet,
- Konzeption für den Agrarstrukturwandel im Rahmen der
ländlichen Regionalentwicklung,
- Konzept zur gegenseitigen Anpassung von Landnutzung und
Eigentumsstruktur,
- Verzahnung der Kommunalentwicklung mit der ländlichen
Entwicklung,
- Aufzeigen konkurrierender Nutzungsansprüche und
Nutzungskonflikte sowie Entscheidungskriterien zur Konfliktlösung,
Vorschläge für konkrete Vorhaben und umsetzbare Maßnahmen. |
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- Neuere Anwendungsbeispiele sind:
- AEP in den Neuen Bundesländern,
- AEP in Portugal im Rahmen des Projektes
"Flurneuordnung"
AEP im Landkreis Pereslawl, Russische Föderation (mit
GTZ-Unterstützung). |
     
     
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